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Wie trocknet man Brennessel?

Trockne die Brennnessel und werde Glücklich! Viele bezeichnen Sie als Unkraut, für uns ist sie aber ein Wunderkraut für welches es sich lohnt Mühe und Arbeit auf sich zunehmen um sie für den Winter zu konservieren. Viele haben Angst vor ihr, denn bekanntermaßen verursacht sie bei der Berührung brennende Schmerzen. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass es sich bei der Brennnessel um eine Heilpflanze handelt. Manchmal ist sogar von der Brennnessel als Superfood die Rede. Denn sie hat eine stärkende und belebende Wirkung auf die Organe des Menschen und hebt somit das Wohlbefinden auf natürliche Weise. Für viele Rezepte wie den Brennnesseltee oder die Verwendung als Gewürz werden getrocknete Brennnesseln benötigt. Es gibt Brennessel Trockenextrakt oder getrocknete Brennnesselwurzel gebrauchsfertig zu kaufen. Eine Alternative ist es, die Brennnesseln selbst zu ernten und zu trocknen. Damit der Geschmack und die Haltbarkeit beim Trocknen nicht leidet, sind einige Tipps hilfreich.

Wie geht die Ernte der Brennnessel?

Vor der Trocknung der Brennnessel steht ihre Ernte. Brennnessel sollten zwischen März und September geerntet werden, denn zu dieser Zeit sind sie reif und die Blätter frisch und knackig. Ihre Blütezeit hat die Brennnessel zwischen Juli und September, also ist dies der richtige Zeitraum für die Ernte der Blüten. Brennnesseln können übrigens zweimal bis dreimal pro Jahr geerntet werden, da sie schnell nachwachsen. Am besten wachsen die Pflanzen an halbschattigen Standorten wie den Waldrand, auf saftigen Wiesen mit Bäumen oder an Ufern von naturbelassenen Bächen. Auch der eigene Garten zeichnet sich oft als gute Quelle für eine reichhaltige Ernte aus. Brennnesseln sollten nicht direkt nach einem heftigen Regenguss geerntet werden, denn durch den Regen werden viele wichtige Nährstoffe abgewaschen. Bei der Ernte sind dicke Handschuhe Pflicht. Entweder kann die ganze Pflanze herausgezogen werden oder es werden einzelne Blätter abgepflückt.

Wie geht das Brennessel trocknen von statten?

Um die Brennnesselblätter, -Blüten oder -Wurzeln längere Zeit aufbewahren zu können oder sie als Tee oder Gewürz verwenden zu können, empfiehlt es sich die Brennessel trocknen oder einfrieren. Brennnessel lassen sich gut in geeignetem Klima trocken. Eine bewährte Methode bei einer größeren Ernte ist es, die Brennnesseln mit den Stängeln kopfüber an eine Leine zu hängen. Die Umgebung sollte trocken und warm sein. Allerdings sollte die Temperatur von 40 Grad allenfalls kurzfristig überschritten werden, da ansonsten die Inhaltsstoffe verloren gehen. Aus diesem Grund empfiehlt sich auch keine Schnelltrocknung im Backofen. Sind die aufgehängten Pflanzen dörr, können die getrockneten Blätter einfach abgestreift werden. Ein anderes Verfahren zum Brennnessel trocknen ist es, sie auf einem Tisch im Gartenhäuschen zu legen und sie dort zu trocken. Die Brennnessel Blätter trocknen in der richtigen Umgebung in maximal zwei Wochen.

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Rezeptvorschläge mit getrockneter Brennessel

Brennessel trocknen kann viele Vorteile haben, etwa wenn man sich auch im Winter einen Tee aus dem Wald und Wiesenkraut machen möchte. Brennnesseltee wirkt entschlackend und versorgt den Körper mit Mineral- und Vitalstoffen. Ihm wird auch eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt. Die Zubereitung ist denkbar einfach: Zerbröselte Brennnesselblätter mit heißem Wasser übergießen und circa 10 bis 15 Minuten ziehen lassen. Der Tee kann mit Süßholz, Fenchel oder Zimt verfeinert werden. Eine andere beliebte Rezeptidee ist die Verwendung als Gewürz. Das Brennnesselpulver gibt den Speisen nicht nur ein besonders würziges Aroma, sondern peppt zusätzlich den Nährstoffgehalt auf. Auch ein Smoothie kann durch die Zugabe von zwei bis drei Teelöffeln zerriebenen Brennnesselblättern aufgewertet werden. Wer im Winter lieber eine warme Brennnesselsuppe möchte, kann einfach bei einer normalen Kartoffelcremesuppe zum Schluss getrocknete Brennnesseln hineinmixen.

 

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