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Brennesseljauche als natürlicher Dünger – Die Vor & Nachteile

Ein altbewährter Dünger für Gemüse und Zierpflanzen, die stark nach Stickstoff und Kalium verlangen, ist die Brennesseljauche. Selbst hergestellt handelt es sich bei Brennesseljauche um eine preiswerte, biologische, umweltschonende Alternative zu chemischen Düngern.

Vorteile der Gartendüngung mit Brennesseljauche

Zu den Vorteilen der Brennesseljauche als Dünger zählen:

  • Aufwertung des Bodens durch Anreicherung mit Stickstoff und Kalium. Wirksame Bekämpfung von Milben, Spinnmilben, Blattläusen und anderen Schädlingen auf Pflanzen und im Rasen
  • Wirksames Vertreiben von Wühlmäusen, hierzu ist mehrfacher Einsatz notwendig
  • Bekämpfung von Pilzbefall an den Pflanzen und dem umliegenden Boden
  • Natürliche, biologische Düngung
  • Umweltschonende Düngung, Schädlings- und Pilzbekämpfung
  • Kostenlos bei Eigenherstellung, preiswert beim Kauf von Konzentraten
  • Mehrfach einsetzbar, ohne den Geschmack des behandelten Gemüses zu beeinträchtigen.
  • Stärkung der Pflanzen

Nachteile von Brennesseljauche Dünger

Zu den stärksten Nachteilen der Brennesseljauche gehören:

  • Der intensive, strenge Geruch, er kann Nachbarn belästigen oder den Gartenbetreiber stören
  • Fliegen zieht der Bottich mit der gärenden Brennesseljauche an
  • Bei zu hoher Konzentration wird Brennesseljauche sehr scharf und Bedarf vor ihrem Einsatz einer massiven Verdünnung mit Wasser
  • Brennesseljauche ist für Allergiker nur mit Schutzmaßnahmen wie Handschuhen, festem Schuhwerk und dicker Kleidung einzusetzen
  • Nicht während Sonnenschein einzusetzen, da darunter die Blätter der Pflanzen leiden und verbrennen
  • Echte Brennesseljauche muss gären. Bis die Brennesseljauche fertig ist, vergehen je nach Wetterlage bis zu drei Wochen

Brennesseljauche als Dünger für Tomaten

Chemische Tomatendünger sind nicht zeitgemäß. Gehobenes Umweltbewusstsein und der Einsatz biologischer Dünger verhelfen dem Tomatendünger Brennesseljauche zu seinem Comeback. Umweltschonend, schädlingsbekämpfend und den lästigen Schimmelpilz am Boden vertreibend bietet Brennesseljauche den Tomaten ein Sorglospaket beim Wachsen. Die Brennesselgülle versorgt die Pflanze mit viel Stickstoff und Kalium, was zu einem hohen Fruchtstand und einer satten Ernte führt.

Brennesseljauche als Rasendünger

Bewusstes Düngen des Rasens mit Brennesselgülle stärkt den Boden und das Gras. In regelmäßigen Abständen aufgebracht wächst der Rasen gleichmäßiger und nicht bewachsene Stellen verringern sich. Schädliche Insekten und Pilze lassen sich mit Brennesseljauche vertreiben, was dem Rasen und den Zierpflanzen zu Gute kommt. Nützliche Insekten leisten weiter ihre Arbeit und lassen sich vom Geruch der Pflanzenjauche nicht beeindrucken.

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Fazit:

Brennesselgülle ist ein wirksames, umweltschonendes, biologisch abbaubares Mittel, dass seine Arbeit erledigt. Es düngt, schützt und stärkt die behandelten Pflanzen. Die Düngung führt zudem zur Schädlings- und Pilzbefall-Bekämpfung.

Einzig der Geruch, er belästigt Gärtner und Nachbarn. Da er in Grenzen zu halten ist mit dem Zusatz von Lavendel und Steinmehl, gestaltet sich dieser Nachteil als gering.

In der Sonne sind Pflanzen nicht zu gießen und auch ein Düngen hat zu unterbleiben. Dieser Grundsatz bezieht sich nicht allein auf Brennesseljauche, wodurch sich dieser Nachteil relativiert.

Allergiker arbeiten mit diesem Mittel am sichersten mit Schutzausrüstung, um einer Nesselsucht oder anderen allergischen Reaktionen zu entgehen.

Brennesseljauche ist für alle Pflanzen, Gemüsesorten und Zierpflanzen zu empfehlen, speziell Pflanzen mit hohem Stickstoffverbrauch schätzen diese Art der Düngung.

Eine komplette Anleitung wie du Brennnesseljauche selber machen kannst findest du hier.